Mars in Erdnähe

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Tief im Süden, im Sternbild Skorpion steht aktuell der Planet Mars in Erdnähe. Leider verhindert die Horizontnähe mit ihrer Luftunruhe eine schärfere Abbildung des Planeten mit mehr Details. Das Bild entstand am 19. Juni am großen Teleskop der Sternwarte Huchenfeld aus der Überlagerung von 50 schärfsten Bildern aus gut 1000 Einzelaufnahmen: Es zeigt unten den markant dunkle Bogen aus Mare Cimmerium und Mare Siremun, links davor, fast am Rand des Marsscheibchens die dunkle Spitze der Syrtis Major. Ganz rechts deutet sich die helle Tharsis Region an. Oben, gegenüber der Syrtis-Spitze liegt die kleinere die kleinere Nilosyrtis. Oberhalb der Marsmitte deutet sich schwach die Elysium-Region an – eine Gruppe großer Schildvulkane, die vielleicht einst eine Inselkette im früheren Marsozean bildeten.

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Sonne mit besonders großem Sonnenfleck

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Auch wenn sich die Sonne weiter dem nächsten Aktivitätsminimum nähert, wird die Oberfläche mitunter von großen Sonnenflecken dominiert. Aktuell ist mit AR 2546 wieder ein einzelner Riesenfleck zu sehen.
Das Übersichtsbild sowie die Detailaufnahme entstanden mit unterschiedlichen Kameras am 5-Zoll-Refraktor der Sternwarte Huchenfeld.

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Galaxie Messier 64

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Die im Sternbild Coma Berenice gelegene Galaxie Messier 64 (auch als NGC 4826 oder Blackeye-Galaxie bezeichnet) ist mit einer Helligkeit von 8,5 mag vergleichsweise leicht zu beobachten und hat eine riesige, markant dunkle Wolkenstruktur in ihrer Kernnähe. Das Bild entstand im Rahmen des Beobachtungsprogramms „Messier-Objekte“ an der Huchenfelder Sternwarte. Im 2,6-Meter Fokus des großen Teleskops wurde die Galaxie 20 Minuten belichtet.

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Merkurdurchgang 2016

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Wie auch der letzten Merkurdurchgang vor der Sonnenscheibe im Jahr 2003 und die Venustransite von 2004 und 2012  konnte am 9. Mai konnte nun der diesjährige Merkurdurchgang beobachtet werden. Das Bild entstand mit dem 5-Zoll-Refraktor der Huchenfelder Sternwarte und zeigt rechts unterhalb der Bildmitte das winzige, dunkle Merkurscheibchen vor der Sonne. Links oberhalb der Bildmitte ist die diffusere Struktur einer kleinen Sonnenfleckengruppe zu sehen. Insgesamt entstanden in der rund 5-stündigen Beobachtungskampage und leider nicht optimaler Witterung 25 Bilder des Passage. Die Sternwarte wurde zudem von 9 Gästen besucht.

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Galaxie Messier 109

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Die Galaxie Messier 109 ist eine Balkenspirale im Sternbild Ursa Major, dem großen Wagen. Bei hellem Mondlicht und daher mit etwas wenig Bildkontrast ist das Bild rund 20 Minuten bei 2,6 Meter Brennweite am großen ACF16 Teleskop der Sternwarte belichtet worden.

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Jupiter nahe der Opposition

j15_650Wenige Tage vor der März-Opposition des Riesenplaneten Jupiter konnte er trotz milchig-trüber Schleierwolken an der Sternwarte abgelichtet werden. Die Aufnahme zeigt einige interessante Details in den beiden Äquatorialbändern. Vor allem zwei dunkle Barren und dazwischen eine gelbliche Verwirbelung am Rande des nördlichen Bandes. Die Aufnahme entstand im 8-Meter-Fokus des ACF16-Teleskops.

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Kugelsternhaufen im Größenvergleich

Vergleich M4-NGC2419

Zwei Kugelsternhaufen im Größenvergleich: Mit einer Erdnähe von 7.500 Lichtjahren ist Messier 4 der uns am nächsten gelegene galaktische Kugelsternhaufen. Für uns tief am südlichen Himmel im Sternbild Skorpion stehend, zeigt das (große) Bild den Haufen trotzdem mit überraschend großer Detailfülle. Im gleichen Größenverhältnis ist daneben der kleine, weil mit 275.000 Lichtjahren viel weiter entfernte Kugelsternhaufen NGC 2419 zu sehen. Beide Bilder entstanden mit dem ACF16 Teleskop der Sternwarte Huchenfeld und zeigen im Vergleich eindrucksvoll die räumlich Tiefe des galaktischen Halos unserer Milchstraße.

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Intergalaktischer Wanderer NGC 2419 beobachtet

Intergalaktischer Wanderer NGC 2419

Im 2,6-Meter Fokus des ACF16-Teleskops wurde dieses Bild von NGC 2419, dem Intergalaktischen Wanderer, gewonnen. Dieser Kugelsternhaufen steht mit einer Entfernung von rund 275.000 Lichtjahren im äußeren Halo der Milchstraße. Lange Zeit war unbekannt, ob er nicht frei im intergalaktischen Raum zwischen den Milchstraßen steht, heute können wir davon ausgehen, dass er an unsere Milchstraße gravitativ gebunden ist, für einen seiner fernen Umläufe jedoch rund 3 Milliarden Jahre benötigt. Das Bild wurde 16 Minuten belichtet.

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Geminiden 2015 beobachtet

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Die Beobachtung der Geminiden am 14. Dezember war ein Geduldsspiel. Immer wieder schoben sich Wolkenwände vor den Sternenhimmel und auch die Geminiden wechselten permanent zwischen aktiveren und inaktivieren Phasen.

Letztendlich gelangen mit einer feststehenden Weitwinkelkamera 10 Bilder mit Meteor-Erscheinungen in der zeit von 23:30 bis 24 Uhr MEZ festgehalten.

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Flammennebel NGC 2024

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Dieses Bild des Flammennebels NGC 2024 im Gürtel des Orion wurde 13 Minuten bei einer Brennweite von 2,6 Meter am großen Teleskop der Sternwarte belichtet. In das Bild eingeklinkt ist ein älteres Foto von NGC 2024 und darunter der Region des Pferdekopf-Nebels mit einem 135 mm Teleobjektiv gewonnen – beide Bilder haben den gleichen Abbildungsmaßstab.

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Schwaches Mondhalo über der Sternwarte

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In einer sich zerfasernden Wolkenschicht zeigte sich heute ein schwaches Mondhalo. Das Bild entstand mit einer Belichtungszeit von 3 Sekunden bei 800 ASA an einer stationären Spiegelreflexkamera bei 18 mm Brennweite.

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Astrograph SN10 mit neuer Montierung

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Pünktlich zur Ankunft des hoffentlich hellen Kometen Catalina ist der Astrograph „SN 10“ mit neuer Montierung einsatzbereit:
Der 10 Zoll F4 Schmidt-Newton mit Astrozap-Taukappe, einem hochwertigen Moonlite Okularauszug und einem 4-Zoll Leitrefraktor sitzt nun auf einer modifizierten EQ6 Pro Synscan Montierung mit mit stabilerem Polblock.

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Interessante Sonnenfleckengruppe

 

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Eine markante, stark gegliederte Sonnenfleckengruppe hat in diesen Tagen das Gesicht der Sonne bestimmt. In  der Nacht vom 3. auf den 4. November hatte diese Gruppe auch Polarlicht-Aktivitäten hervorgebracht.
Das Bild entstand am 5-zölligen Refraktor der Sternwarte Huchenfeld.

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Farbenprächtiges Mondhalo über der Sternwarte

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Dieses besonders farbenprächtige Mondhalo steht gerade über der Huchenfelder Sternwarte. Das Bild entstand mit stehender Kamera bei einer Brennweite von 18 Millimeter. Die Belichtungszeit betrug 4 Sekunden bei 800 ASA Lichtempfindlichkeit.

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Ablauf der Mondfinsternis 2015 zusammengestellt

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Den Ablauf des rund dreieinhalbstündigen Totalitätsverlaufs der Mondfinsternis 2015 zeigt nebenstehendes Bildkomposit.
Hierbei werden auch schön die Lage und Größe des Erdschattens erkennbar. Die äußeren Bilder sind jeweils kürzer belichtet und zeigen die graue, vom Sonnenlicht beschienene Mondoberfläche, die inneren Bilder sind länger belichtet und zeigen die vom dunkelroten irdischen Streulicht beschienene Mondoberfläche im Erdschatten.
Die hier stark verkleinerten Einzelbilder entstanden ebenfalls alle am 5-Zoll-Refraktor der Sternwarte.

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Totale Mondfinsternis beobachtet

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Zwischen 3:07 Uhr und 5:27 Uhr wurde die totale und besonders dunkle Mondfinsternis von der Huchenfelder Sternwarte aus beobachtet.
Das Bild entstand zur Mitte der Totalität am großen 5-Zoll-Refraktor der Sternwarte bei einer Belichtungszeit von 2 Sekunden und einer Brennweite von 1.000 Millimetern.

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Planetarische Nebel

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Drei Planetarische Nebel sehr unterschiedlicher Größe stehen bei Atair, dem Hauptstern des Sternbilds „Adler“. Ganz links der stellar erscheinende NGC 6807, nur an seinem grünen Farbton erkennbar. Eine schöne Struktur zeigt NGC 6804 in der Bildmitte, während ganz rechts NGC 6781 ein prächtiger Vertreter seiner Gattung ist. Alle Bilder haben den gleichen Maßstab und entstanden am Hauptteleskop der Sternwarte.

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Jupiter Venus Planeten-Konstellation

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In der Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli 2015 näherten sich die hellsten Planeten des Nachthimmels Venus und Jupiter auf nur 0,4 Grad, also gut einen Monddurchmesser, einander an. Das Bild entstand mit einem 200 mm Teleobjektiv auf dem Sternwartengelände mit 1 Sekunde Belichtungszeit bei 1600 ASA.

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Iridium-Flare über der Sternwarte

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Ein -6,3 mag heller Iridium-Satelliten-Flare leuchtete heute direkt im Sternbild Löwe sekundenlang über der Sternwarte auf. Rechts unten der immerhin -1,9 mag helle Planet Jupiter als Helligkeitsvergleich. Das Bild entstand mit einer freistehenden Kamera bei einer Brennweite von rund 70 Millimeter.

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Sonne im roten Wasserstoff Licht

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Mit dem kleinen PST-Sonnenteleskop der Sternwarte Huchenfeld wurde heute die Sonne im Licht der H-alpha-Linie des Wasserstoff Lichts detailliert beobachtet.

Die Überlagerung einer länger und einer kürzer belichteten Aufnahme zeigt dann zugleich die Oberflächenstrukturen der Sonne und die schwächeren, über den Rand hinausragenden Protuberanzen.

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Ablauf der partiellen Sonnenfinsternis

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Die über zwei Stunden währende Sonnenfinsternis wurde am Vortag in ihrer ganzen Länge fotografisch erfasst.
Dieses Mosaik davon entstand aus einer Auswahl von Bildern, die am 5-Zoll-Refraktor der Sternwarte Huchenfeld angefertigt wurden.

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Partielle Sonnenfinsternis beobachtet

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Heute Vormittag wurde die Sonne von 9:28 Uhr MEZ bis 11:48 Uhr vom Mond partiell bedeckt.
Das Bedeckungsmaximum von rund 70% trat im Standort der Sternwarte gegen 10:37 Uhr ein. Hierbei entstand das Sonnenfinsternisfoto am 5 Zoll Refraktor der Sternwarte

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Viele Besucher bei Sonnenfinsternis

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Über 20 Besucher zog es trotz wochentäglicher Vormittagsstunde zur Sternwarte in Huchenfeld, um durch eines von drei Teleskopen einen Blick auf die Sonnenfinsternis zu erhaschen. Im Vorfeld hatte bereits der SWR-Rundfunk über die Sternwarte berichtet; während der Finsternis hatten wir die Pforzheimer Zeitung zu Besuch.

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Komet Lovejoy nach Schweifabriss

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Nach einem Schweifabriss vor zwei Tagen zeigt sich der 6,6 mag helle Komet mit deutlicher Koma, aber mit keinem erkennbaren Kometenschweif. Das Bild entstand mit 19 Minuten Belichtungszeit am neuen 10-Zoll-Astrograph „SN10“ der Sternwarte.

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First Light für den neuen Astrograph

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Die erste Testaufnahme eines Deep-Sky-Objekts mit dem neuen 10-Zoll-Astrograph der Sternwarte Huchenfeld galt dem bekannten Orionnebel. Das Bild wurde 18 Minuten und 25 Sekunden belichtet.

Die erste Beobachtung des Himmels mit einem neuen Teleskops wird als „First Light“ bezeichnet. Beim nun eingesetzten Astrographen handelt es sich um das größte, vom US-Hersteller MEADE gebaute Schmidt-Newton-System. Es wird künftig für Beobachtungen mit größeren Bildfeldern eingesetzt werden.

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Komet Lovejoy mit 350 mm Brennweite

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Der recht helle Kometenkern entwickelt weiterhin nur einen schwachen Schweif aus zahreichen Einzelstreams. Das Bild entstand mit einem kleinen 90/350 mm Astrographen der Sternwarte bei einer Belichtungszeit von 7 Minuten.

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Komet Lovejoy passiert die Hyaden

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Mit einem Objektiv von 50 mm Brennweite entstand diese Aufnahme mit 20 x 8 Sekunden Belichtungszeit. Ganz links am Bildrand ist der Sternhaufen der Hyaden im Sternbild Stier erkennbar, am rechten Bildrand der Komet Lovejoy mit einem schwachen, tiefblauen Schweif. Im kontrastverstärkten Bildnegativ konnte eine Schweiflänge von 2,5 Grad ausgemessen werden.

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Komet Lovejoy zeigt Gasschweif

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Im Teleskop zeigt der auf 4 mag geschätzte Komet jetzt eine große, blaugrüne Koma-Wolke um seinen Kern sowie einen schwachen blauen Gasschweif, der aus mehreren Einzelstreams zusammengesetzt ist. Das Bild wurde 18 mal 30 Sekunden (9 Minuten) am großen Teleskop der Sternwarte im 2,6-Meter- Fokus belichtet. Die hohe Eigengeschwindigkeit des Kometen zeigt sich in den lang gezogenen Sternspuren.

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Komet C/2014 Q2 (Lovejoy)

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Trotz Streulicht des nahe stehenden (Fast-)Vollmond des konnte der tief am Winterhimmel stehende, bereits rund 4 mag helle Komet C/2014 Q2 (Lovejoy) fotografisch erfasst werden. Das nebenstehende Komposit entstand aus einer Überlagerung von 12 Aufnahmen, die mit 5 Sekunden Belichtungszeit die Kernregion des Kometen erfassten und 15 Aufnahmen zu je 10 Sekunden, welche die äußere Koma wiedergeben.

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Infrarotaufnahme vom Orionnebel

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Aufnahmen im nahen Infrarot-Licht zwischen 0,9 und 1,1 Nanometer durchdringen teilweise die Staubwolken im Orionnebel und lassen viele Mitglieder des darin verborgenen Sternhaufens sichtbar werden. Die Aufnahme entstand mit den großen Teleskop der Sternwarte Huchenfeld und wurde bei 2,6 Meter Brennweite 11 Minuten und 27 Sekunden belichtet.

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Riesiger Sonnenfleck weiter sichtbar

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Aktuell ist ein alter Sonnenfleck weiterhin sichtbar und eine zweite Gruppe hat sich hinzu gesellt. Eine Sonnenumdrehung zu rund 25,5 Tagen später hat sich der Riesenfleck AR 2192 deutlich gewandelt und mit der erneuten Sichtbarkeit auch eine neue Fleckennummer (AR 2209) erhalten.
Die Aufnahme ist am 5-Zoll-Refraktor der Sternwarte Huchenfeld entstanden.

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Sonne mit Riesenfleck AR 2192

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Das Auftreten einzelner Riesenflecke auf der Sonnenoberfläche ist ein untrügliches Zeichen, dass der aktuelle 11-jährige Fleckenzyklus seinem Ende zugeht. Die Aufnahme ist am 5-Zoll Refraktor der Sternwarte Huchenfeld entstanden.

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Galaxien zeigen die Tiefe des Weltalls

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Drei aktuelle Galaxien aufnahmen verdeutlichen die enormen Entfernungen im Kosmos: Links ein Ausschnitt der 2,5 Millionen Lichtjahre „nahen“ Spiralgalaxie Messier 33, in der Mitte der 35 Millionen Lichtjahre entfernte Spiralnebel Messier 74 und ganz rechts die wechselwirkenden Galaxien der 300 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxiengruppe „Stefans Quintett“. Alle Bilder entstanden an der Sternwarte.

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Gasnebel NGC 281

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Im markanten Sternbild Kassiopeia, dem Himmels-W, liegt die 9.500 Lichtjahre entfernte Sternentstehungsregion NGC 281 – eingebettet in einen tiefrot leuchtenden Gasnebel. Das Zentrum des Gasnebels wird vom jungen Sternhaufen IC 1590 markiert, der aus 279 vor allem heißen, blau leuchtenden Sternen besteht. Das Bild wurde 26 Minuten am großen Teleskop der Sternwarte Huchenfeld im 2,6-Meter-Fokus belichtet.

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M 31-Begleitgalaxie NGC 205

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Die 8 mag helle Galaxie NGC 205 ist Begleiter des berühmten und wesentlich größeren Andromada-Spiralnebels Messier 31. Vom Typ her eine elliptische Zwerggalaxie, besitzt NGC 205 – für Galaxien dieser Art sehr ungewöhnlich – Gas- und Staubwolken. Das Bild wurde mit dem großen Teleskop der Sternwarte Huchenfeld 26 Minuten und 30 Sekunden belichtet.

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Komet JACQUES C2014 E2

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Der Komet wurde am 14. März mit dem 0,45-Meter-Teleskop des Southern Observatory for Near Earth Asteroids Research entdeckt. Am 14. Juli konnte der rund 7 mag helle Komet nach seinem Perihel in der Abenddämmerung an der Sternwarte Huchenfeld tief am Nordhimmel erstmalig beobachtet werden.

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Gasnebel Messier 20

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Tief am südlichen Sommerhimmel steht der Gasnebel Messier 20, der sich aus rötlichen Emissionsnebeln, blauen Reflektionsnebeln und dunklen Staubwolken zusammensetzt.
Aufgrund der markanten Dreiteilung des roten Nebelanteils durch eine dunkle Staubwolke erhielt dieser Gasnebel auch den Eigennamen „Trifidnebel“.

Das Foto entstand mit einer Belichtungszeit von nur 4 min und 30 sec am großen Teleskop der Sternwarte Huchenfeld.

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Mars in Opositionsnähe

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Auf der 14,9 Bogensekunden großen Marsscheibe konnten zahlreiche Oberflächendetails mit einer Auflösung von rund 0,4 Bogensekunden abgebildet werden. Markant die dunkle Dreieckstruktur des Syrtis Major, links oben die kleine Nordpolkappe, rechts oben der helle, 12 Kilometer hohe Riesenvulkan Mons Elysium. Rechts unten das mit Wolkenstrukturen überzogene helle Einschlagbecken Hellas.

Das Bild des Planeten Mars entstand im 8-Meter-Fokus des großen Teleskops der Sternwarte Huchenfeld.

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Sahara-Staub verdunkelt den Himmel

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Ein an sich strahlend blauer, frühsommerlicher Himmel wurde in diesen Tagen von braun-grauen Wolken mit Feinstaub aus der Wüste Sahara milchig, trüb überzogen. Über der Sternwarte zeigte die vom Sahara-Staub verschleierte Sonne zudem eine deutliche Halo-Erscheinung.

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Supernova in Messier 82

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Am 15. Januar wurde von britischen Astronomie- Studenten in der nahe gelegenen Galaxie Messier 82 eine helle Supernova vom Typ Ia entdeckt. In dieser Aufnahme hat SN 2014J eine Helligkeit von 10,74 Magnituden erreicht. Das Bild entstand mit einer Belichtungszeit von 15 Minuten am großen Teleskop der Sternwarte.

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Neue Außensäule in Betrieb

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Eine neue Außensäule der Sternwarte Huchenfeld ermöglicht mit zwei unterschiedlichen Teleskopbestückungen tagsüber die Beobachtung der Sonne im Weiß- und im H-alpha-Licht sowie bei Nacht den Einsatz einer kleinen Astrokamera.

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Mondhalo über der Sternwarte

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Dieses sehr diffuse Mondhalo stand in der Nacht zum 9. Januar über der Sternwarte. In der Mitte der bei einer Belichtungszeit von 4 Sekunden (1600 ASA) völlig überstrahlte Mond.

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Pferdekopfnebel

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Kaum eine Dunkelwolke der Milchstraße ist so bekannt wie der im Wintersternbild Orion gelegene Pferdekopfnebel mit seiner markanten Form. Das rund 1.500 Lichtjahre entfernte Objekt wurde am 31. Oktober mit dem großen Teleskop der Sternwarte in einer 34-minütigen Belichtung auf den Kamerachip gebannt.

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Komet Lovejoy (C/2013/R1)

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Mit einer Helligkeit von 8,5 Magnituden stand Komet Lovejoy tief im Nordwesten über der Stadt Pforzheim. Die Aufnahmen mit 2 Minuten Belichtungszeit zeigen einen etwas asyme trisch geformten Kometenkopf und einen schwachen Schweifansatz. Das Bild entstand am Hauptteleskop der Sternwarte.

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Orionnebel im Infraroten Licht

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Im direkten Vergleich mit der Testaufnahme im visuellen Wellenlängenbereich (Bild links) zeigt das Infrarot-Bild (rechts) bei 0,8 bis 1,1 Mikrometern Wellenlänge weitere Einzelsterne der Kernregion des berühmten Orionnebels. An sich im Staub des Nebels verborgen, werden diese Sterne im Infrarot nun erkennbar.

Das Bild entstand mit einer modifizierten Kamera im 2,6-Meter-Fokus des großen Teleskops an der Sternwarte Huchenfeld.

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Partielle Mondfinsternis

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Zwischen 23:51 am 18. Oktober und 3:50 Uhr am 19. Oktober 2013 ist der Mond durch den Halbschatten der Erde gezogen, welcher für eine kaum wahrnehmbare Abdunklung der südlichen Mondhälfte sorgte.

Die Fotografie mit dem 5″ Refraktor der Sternwarte Huchenfeld um 1:30 Uhr zeigt den schwachen Erdschatten, der diese kleine Mondfinsternis erzeugte.

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Infotafel für Spaziergänger

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Seit heute informiert eine kleine Infotafel am rückwärtigen Garteneingang der Huchenfelder Sternwarte die Spaziergänger über aktuelle und kommende Himmelsereignisse.

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Supernova-Überrest Messier 1

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Im Jahre 1054 explodiert, bietet der Supernovaüberrest Messier 1 im Sternbild Stier die Möglichkeit, derartige Explosionsüberreste einer Supernova detailliert zu beobachten. Das vorliegende Bild entstand aus einer Überlagerung eines hoch aufgelösten Schwarz-Weiß-Bildes, das am großen Teleskop der Sternwarte entstand, und einem Farbbild des Gasnebels, das im Vorjahr mit einem 8-Zoll-Astrographen entstanden war.

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Lagunennebel Messier 8

Der über 5.000 Lichtjahre entfernte Nebelriese „Messier 8“ ist eine Geburtsstätte junger Sterne. Der in ihm entstandene Sternhaufen NGC 6530 bringt die Nebelmassen zum Leuchten. Der Lagunennebel ist durch seine extrem südliche Himmelsposition im Sternbild Schütze von Deutschland aus schwer zu beobachten.

Das Bild der Kernregion des Gasnebels entstand mit 9 Minuten und 31 Sekunden Belichtungszeit bei 2,6 Meter Brennweite am großen Teleskop der Sternwarte.

 

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Cirrusnebel NGC 6992

Der Cirrusnebel ist Teil eines riesigen Supernova-Überrestes, dessen Explosion vor rund 18.000 Jahren stattfand. Er leuchtet im roten Licht des Wasserstoffs und im grünen Sauerstoff-Licht. Das Foto zeigt einen helleren Ausschnitt der zahllosen Filamente und entstand mit 27 Minuten und 5 Sekunden Belichtungszeit bei 2,7 Meter Brennweite am großen Teleskop der Sternwarte Huchenfeld.

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Antenne 1 Bürgermeisterschaft

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Huchenfeld hat sich der Herausforderung von „Baden-Württembergs großer Bürgermeisterschaft 2013“ beim Radiosender Antenne 1 erfolgreich gestellt. Bei großen Umzug der Festwiese waren natürlich auch die Freunde der Sternwarte Huchenfeld dabei.

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Merkur im Teleskop

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Winzig klein, stets horizontnah und nur am aufgehellten Himmel zu sehen: der sonnennahe Planet Merkur ist in unseren Breiten äußerst schwierig abzulichten.

Mit der großen Teleskop der Sternwarte und unter Verwendung die Lucky-Imaging-Technik gelang es an diesem Abend, die Sichel des sonnennächsten Planeten abzubilden.

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Komet Panstarrs bei M 31

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Tief am nordwestlichen Dämmerungshimmel passierte Komet Panstarrs die (hier am oberen Bildrand gelegene) Galaxie Messier 31. Aufgrund der Lichtverschmutzung der Stadt Pforzheim sind die Galaxie und der Komet mit seinem sehr breit gefächerten Schweif nur durch starke Bildnachbearbeitung sichtbar. Das Bild wurde 15 Sekunden bei einer Brennweite von 135 mm mit 1600 ASA belichtet.

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Komet Panstarrs am Abendhimmel

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Tief in der Abenddämmerung über der Sternwarte war in diesen Tagen der bereits 2011 entdeckte Komet C/2011LC „Panstarrs“ zu beobachten. Der nach dem Sonnendurchgang rund 1 mag helle Komet zeigte in der Dämmerung einen knapp 1° langen Schweif und wurde hier mit einer Brennweite von 135 Millimetern 4 Sekunden lang belichtet.

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Jupiter in Oppositionsnähe

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Ein besonders detailreiches Bild des Riesenplaneten Jupiter gelang am 19. Dezember 2012 gegen 22:22 Uhr, nur 17 Tage nach seiner Oppositionsstellung. Das Bild zeigt die dunklen Wolkenbänder und hellen Zonen mit zahlreichen kleinen Verwirbelungen und Sturmgebieten. Das Jupiterportrait entstand per Lucky-Imaging aus der Überlagerung von 200 ausgewählten Einzelbildern bei 8 Meter Brennweite am großen Teleskop der Sternwarte Huchenfeld.

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Sommermilchstraße über Sternwarte

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Einige kurze Testaufnahmen mit einem 10 mm Weitwinkelobjektiv zeigen eindrucksvoll die über dem Sternwartengelände sichtbare Milchstraße. Das Bild der Sommermilchstraße zwischen den Sternbildern Cepheus und Schütze entstand aus der Überlagerung von 10 Aufnahmen zu je 30 Sekunden Belichtungszeit bei 12.800 ASA.

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Nachtleuchtende Wolken

nachtleuchtende-wolken-2012-sternwarte-huchenfeld

Ein besonders intensives und großes Feld Nachtleuchtende Wolken (NLC) stand an diesem Abend gegen 23:30 Uhr über dem Nordhimmel. Das Bild entstand mit einer Belichtungszeit von 4 Sekunden bei 1600 ASA Lichtempfindlichkeit.

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ISS über Huchenfeld

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Als heller Stern zog an diesem Abend die Raumstation ISS gegen 23 Uhr über den Nachthimmel. Das Bild wurde bei 1600 ASA rund 8 Sekunden lang belichtet. In dieser Zeit hinterließ die sich schnell bewegende Raumstation einen langen, hellen Strich auf dem Bild.

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Mond und Jupiter dicht beieinander

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Zu einen engen Begegnung zwischen den Himmelstrabanten Mond und Jupiter kam es am Abend des 25. März gegen 21 Uhr. Eine Brennweite von nur 200 mm ließ bei beiden Himmelsobjekten ersten Details hervortreten. Das Foto wurde drei Sekunden belichtet.

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Supernova in Messier 95

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Hinter der Katalogbezeichnung Messier 95 verbirgt sich eine rund 10 mag helle Balkenspiral-Galaxie im Sternbild Löwen. Hier wurde am 16 März vom italienischen Amateurastronomen Paolo Fagotti eine Supernova entdeckt. Die im Bild markierte Supernova „SN2012AW“ wurde am 22. März mit dem Hauptteleskop der Sternwarte Huchenfeld 40 Minuten belichtet. Das Bild zeigt die zu diesem Zeitpunkt rund 13,1 mag helle Supernova in Messier 95 unterhalb des Galaxienkerns.

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Sonnenhalo über Huchenfeld

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Heute stand ein sehr schönes Sonnenhalo über der Huchenfelder Sternwarte.

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Trio der hellsten Planeten

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In diesen Wochen reihten sich die von der Erde aus gesehen drei hellsten und größten Planeten am abendlichen Sternhimmel auf. Der Dämmerung folgend dominierte die hellweiße Venus den Abendhimmel. Hoch über dem Süden befand sich Jupiter als zweithellstes Himmelsobjekt in diesen Nächten. Über dem Osthimmel gerade aufgegangen war das Sternbild Löwe. Hier befand sich der rötliche Planet Mars.

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Messier 97 – der Eulennebel

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Der Planetarische Nebel Messier 97 im Sternbild Großer Wagen wird wegen seines markanten Aussehens auch „Eulennebel“ genannt. Während er in einem normalen Amateurteleskop als kleines Fleckchen mit zwei dunklen „Höhlen“ erscheint, bildet ihn ein langbrennweitiges Teleskop mit großer Detailfülle ab. Das oben links eingefügte Bild entstand am großen Teleskop der Sternwarte Huchenfeld bei einer Belichtungszeit von 46 Minuten.

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Das Alpental auf dem Mond

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Die rund 180 Kilometer lange Furche teilt die Mondalpen am Rande des Mare Imbrium. An ihrer Talsohle befindet sich eine schmale Rille, die am Rande der Bildauflösung des Teleskops zu erahnen ist.

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Dreiecksnebel Messier 33

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Das Bild der Galaxie Messier 33 aus dem Sternbild Dreieck entstand mit dem 8-Zoll-Astrographen der Sternwarte Huchenfeld. Belichtet wurden 62 Minuten und 12 Sekunden mit Canon 1000D (1600 ASA- Modus). Deutlich sind die blauen Sterngebiete, roten Gasnebel und dunklen Staubwolken der rund 2,8 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie zu sehen.

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Raketenabsturz über Deutschland

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Von Holland und Norddeutschland aus bis hinunter in die Schweiz konnte heute Abend gegen 17:27 Uhr der Wiedereintritt der Oberstufe einer Sojus-Rakete beobachtet werden. Von Huchenfeld aus schien das Objekt aus nordwestlicher Richtung zu kommen und in südöstliche Richtung zu fliegen wobei es in Bruchstücke zerfiel.

So ein Raketenabsturz kommt selten vor und konnte über Huchenfeld bislang noch nie beobachtet werden.

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Pferdekopfnebel

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Nebenstehendes Bild zeigt den Pferdekopfnebel IC 434 und Flammennebel NGC 2024 (links) im Gürtel des Sternbildes Orion. Die Gesamtbelichtungszeit betrug 25 min 28 sec mit Canon 1000D, 1600 ASA-Modus am Astrographen der Sternwarte Huchenfeld.

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Orionnebel mit Astrograph

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Obenstehendes Bild zeigt die Gasnebel Messier 42 (Orionnebel) und NGC 1977 „Running Man Nebula“ (links oben) im Sternbild Orion.
Die Gesamtbelichtungszeit betrug 17 Minuten mit Canon 1000D, 1600 ASA-Modus am Astrographen der Sternwarte bei einer Brennweite von 800 Millimetern.

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Rosettennebel

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Zwei klare Nächte in Folge ermöglichten eine erste Reihe von Testaufnahmen. Nebenstehendes Bild zeigt den Gasnebel NGC 2237 bis 2239, besser bekannt als Rosettennebel.

Die Gesamtbelichtungszeit betrug hier 22 Minuten mit einer Canon 1000D Kamera im 1600 ASA-Modus am Astrographen der Sternwarte.

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Supernovaüberrest IC 443

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Obenstehendes Bild zeigt den Supernovaüberrest IC 443 im Sternbild Zwillinge. Die Gesamtbelichtungszeit betrug hier 22 Minuten und 4 Sekunden mit einer Canon 1000D Kamera im 1600 ASA-Modus.

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Zwergplanet Ceres

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Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme hielt sich die 8,2 Größenklasse helle Ceres tief am Südwesthimmel im Sternbild Wassermann auf. Direkt rechts des Zwergplaneten steht der 14,0 Größenklassen schwache Stern GSC 6406 512.Die südlich liegende Kette setzt sich aus schwachen Sternen mit Helligkeiten von 13,6 bis 14,9 mag zusammen. Die Aufnahme entstand mit einer Belichtungszeit von 30 Sekunden.

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First Light der CCD-Kamera Mammut

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Die Mammut Kamera Lyuba L429 ist eine aktiv gekühlte 16 Bit CCD-Kamera mit einem Sony ICX429 Sensor. Dieser Chip verfügt über 8mm Diagonale und zählt zu den empfindlichsten des Herstellers Sony. Eine zweistufige Kühlung verringert die Chiptemperatur bis etwa 20° C unter Umgebungstemperatur.

Die CCD-Aufnahme des bekannten Ringnebels Messier 57 entstand mit einer Belichtungszeit von nur 30 Sekunden am Hauptteleskop der Sternwarte.

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Komet Garradd hoch am Himmel

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Im Sternbild Herkules bewegte sich der bereits 2009 entdeckte Komet Garradd mit einer Helligkeit von rund 7,5 mag. Die CCD-Aufnahme entstand mit einer Gesamtbelichtungszeit von 15 Minuten und zeigt nach einer Bildbearbeitung Länge und Ausrichtung des schwachen Kometenschweifes, der größtenteils hinter dem Kometen befindlich von der Erde weg weist.

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Sonne überrascht mit großer Fleckengruppe

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Eine markante, dreigliedrige Fleckengruppe bestimmt aktuell das Gesicht der Sonne. Das Bild entstand mit dem 5″ Refraktor der Sternwarte.

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Sonne bleibt fleckenarm

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Auch während des jetzigen „Sonnenfleckenmaximums“ zeigt unser Tagesgestirn nur eine äußerst geringe Aktivität. Das Bild entstand mit dem 5″ Refraktor der Sternwarte.

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Mond und Jupiter

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Gegen Mitternacht standen heute der halbe Mond und der Planet Jupiter nahe zusammen. Bereits im kleinen Fernglas zeigte der Mond seine dunklen Mare sowie einige Krater. Bei Jupiter standen drei seiner größeren Monde als winzige Sternchen nahe an der kleinen Planetenscheibe.

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Zwergplanet Pluto

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Pluto in einer hellen Milchstraßenwolke, Belichtungszeit: 15 min auf Canon 1000D bei 1600 ASA im 4-m-Fokus des großen Teleskops der Sternwarte.

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Kern des Gasnebels Messier 17

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Der ebenfalls im Sternbild Schlange tief am sommerlichen Südhorizont befindliche Gasnebel Messier 17 zeigt in größeren Teleskopen eine faszinierende Vielfalt an Strukturen. Das Bild entstand ab 23:45 Uhr in einer Belichtungszeit von 5 mal 300 Sekunden (25 min) mit einer Canon 1000D- Kamera bei 1600 ASA Bildempfindlichkeit.

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Jupiter wieder gut sichtbar

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Am Nachthimmel präsentiert sich der Riesenplanet Jupiter mit wiederhergestelltem südlichem Äquatorialband (SEB). Im farblich intensiven SEB deutet ein rötlicher Schimmer den GRF nahe dem linken, unteren Scheibenrand an. Am oberen Bildrand ist schwach der Mond Europa sichtbar Die CCD- Aufnahme entstand per Lucky-Imaging am Hauptteleskop der Sternwarte.

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Pillars of creation in Messier 16

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Im Sternbild Schlange tief am sommerlichen Südhorizont befindliche Gasnebel um den Sternhaufen Messier 16 ist eine berühmte Geburtsstätte für Sterne. Die markanten drei Türme aus Dunkelwolken stellen die berühmteste Struktur des Nebels dar. Das Bild entstand ab 23:45 Uhr in einer Belichtungszeit von 3 mal 300 Sekunden (15 min) mit einer Canon 1000D- Kamera bei 1600 ASA.

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Supernova 2011 in M 51

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Am 31. Mai 2011 wurde in der Galaxie Messier 51 eine rund 14 mag helle Supernova des Typs IIb entdeckt, die in den folgenden Tagen sogar noch ihre Helligkeit steigern konnte. Am 24. Juni 2011 erschien sie mit rund 12,5 bis 13 mag merklich heller als der links daneben stehende, 13,4 mag helle Feldstern. Das Bild entstand ab 0:21 Uhr in einer Belichtungszeit von 13 min 40 sec am großen Teleskop der Sternwarte.

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Abendsichtbarkeit des Merkur

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Tief unten am Westhorizont wurde in diesen Tagen der sonnennahe Planet Merkur sichtbar. Das Bild wurde bei einer Brennweite von 200 Millimetern und einer Lichtempfindlichkeit von 1600 ASA eine 15-tel Sekunde am großen Teleskop der Sternwarte Huchenfeld belichtet.

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Discovery von ISS abgekoppelt

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Nach dem Trennungsmanöver konnten Raumstation ISS und Raumfähre Discovery hintereinander herfliegend am Abendhimmel tief über dem südwestlichen Horizont beobachtet werden. (Belichtungszeit 6 Sekunden bei 1600 ASA.)

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Raumstation ISS und Raumfähre Discovery

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Nachdem die Raumfähre Discovery bei ihrem letzten Ausflug ins Weltall an der Internationalen Raumstation ISS angekoppelt hatte, waren die beiden Himmelsobjekte als -3,5 mag heller „Stern“ auch über der Huchenfelder Sternwartenkuppel zu sehen. Das Bild entstand um 20:50 Uhr mit einer Belichtungszeit von 4 Sekunden mit einer Canon 1000D-Kamera bei 1600 ASA Bildempfindlichkeit.

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Sturm auf Saturn

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Leider unter sehr schlechten Aufnahmebedingungen konnte am 5. Februar dieses Bild eines blauweißen Sturmgebietes aufgenommen werden, dass die mittleren nördlichen Saturnbreiten mit einem zarten, blauweißen Schimmer überzieht. Dieser Sturm auf Saturn wurde mit dem großen Teleskop der Sternwarte Huchenfeld abgebildet. Da das Bild durch eine sehr unruhige Luft außerordentlich unscharf war, musste das Sturmgebiet durch digitale Filtertechnik, Bildüberlagerungen und einen Filtersubtraktion aufbereitet werden.

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Galaxie NGC 2903

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Die markante Galaxie mit der Katalognummer NGC 2903 ist ein 8,8 Größenklassen heller Spiralnebel vom Typ SB. Er steht in einer Entfernung von 20 Millionen Lichtjahren im Sternbild Löwe. Das Bild entstand mit einer Belichtungszeit von 35 Minuten mit einer CCD-Kamera im 4-Meter-Fokus des großen Teleskops der Sternwarte.

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Partielle Sonnenfinsternis beobachtet

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Bei eisigen Temperaturen von – 14 Grad Celsius konnte heute an der Sternwarte Huchenfeld eine partielle Sonnenfinsternis beobachtet werden. Zeitweilig von durchziehen den Wolkenfeldern gestört, konnte doch der Verlauf in seiner ganzen Länge beobachtet werden. Gegen 8:30 Uhr war die Sonne bereits teilweise bedeckt aufgegangen und erreichte kurze Zeit  später ihren maximalen Bedeckungsstatus von rund 75 Prozent. In den folgenden Stunden zog sich der Mond dann langsam von der Sonnenscheibe zurück. Die Bilder entstanden mit einem kleinen 90/500 mm Refraktor an der Sternwarte Huchenfeld.

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Jupiter mit neuem SEB

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Jupiter am 3.1.2011 mit beginnender Wiederherstellung des südlichen Äquatorialbands SEB. Links der große Mondschatten von Ganymed. Rechts der Bildmitte ist im SEB als kleines Scheibchen der Mond Io vor Jupiter stehend. Das Bild entstand mit einer CCD-Kamera im 4-Meter-Fokus des großen Teleskops der Sternwarte.

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Kern der Andromeda-Galaxie Messier 31

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Mit einer Belichtungszeit von 1500 sec (5 mal 300 Sekunden) gelang dieses detailreiche Bild der Zentralregion von Messier 31, der großen Galaxie im Sternbild Andromeda. Besonders schön sind die strukturierten Staubbänder erkennbar, die sich spiralförmig bis in die Kernregion der Galaxie erstrecken. Das Bild entstand mit einer Canon 1000D Kamera bei 1600 ASA im 4-Meter- Fokus des großen Teleskops der Sternwarte.

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Uranus und seine Monde

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Aufnahme des Uranus mit 6 Metern Brennweite. Rechts daneben eine Kompositaufnahme des Uranus mit seinen Monden Oberon (oben), Umbriel (direkt oberhalb von Uranus) und Titania (unten). Ganz oben am Bildfeldrand ist ein rund 14 mag heller Stern zu sehen. Die Belichtungszeiten betrugen 60 sec (Monde) und 1 sec (Planet) auf Canon 1000D bei 1600 ASA.

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Neptun und sein Mond Triton

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Aufnahme des Neptun mit 6 Metern Brennweite. Rechts daneben eine Kompositaufnahme des Neptun mit seinem Mond Triton. Triton befindet sich rechts unterhalb von Neptun in markantem Braun-Orange. Die Belichtungszeiten betrugen 60 sec (Monde) und 2 sec (Planet) auf Canon 1000D bei 1600 ASA.

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Edge-On-Galaxie NGC 891

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Mit einer Belichtungszeit von 818 sec (13 Minuten und 38 Sekunden) gelang dieses schöne Bild der bekannten Galaxie NGC 891 im Sternbild Andromeda. Da wir diesen Spiralnebel fast exakt von der Seite her sehen, wird das schön strukturierte Staubband gut erkennbar. Das Bild entstand mit einer Canon 1000D Kamera bei 1600 ASA im 4-Meter- Fokus des großen Teleskops der Sternwarte.

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Komet Hartley 103P

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Aufnahme von Komet Hartley 103P im 4-m-Fokus des großen Teleskops der Sternwarte, Belichtungszeiten 240 sec auf Canon 1000D bei 1600 ASA

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Jupiter in UV und IR

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Die obenstehende Bilderreihe zeigt den Riesenplaneten Jupiter in verschiedenen Wellenlängenbereichen des Lichtes: Oben: nahes UV-Licht (300 – 400 nm) Mitte: sichtbares Licht (450 – 650 nm) Unten: nahes Infrarot ( 800 – 1000 nm)

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Jupiter mit Io im IR abgebildet

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Vor Jupiter befindet sich der Mond Io (Pfeil), der einen kräftigen, tiefschwarzen Schatten wirft. Die rechts stehende Schwarz-Weiß-Aufnahme entstand kurz darauf im infraroten Licht (IR) bei rund 0,9 Mikrometer. Hier wird zum einen das abgedeckte Äquatorialband wieder teilweise sichtbar und der vergleichsweise wärmere Mond Io steht nun hellweiß vor der Jupiterscheibe (Pfeil). Damit erlaubt eine Beobachtung von Jupiter mit Io im IR bereits eine grobe Abschätzung der unterschiedlichen Strahlungs- und Temperaturverhältnisse auf Planet und Mond.

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Jupiter in Oppositionsstellung

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Die obenstehende Aufnahme des Planeten Jupiter in Oppositionsstellung zeigt ihn ungewöhnlicherweise mit nur einem dunklen Äquatorialband, das zweite ist im Moment hinter einer hellen Wolkenschicht verborgen. Der links stehenden Jupitermond Europa wirft bei dieser Aufnahme um 2:19 Uhr MESZ entstandenen Aufnahme einen Schatten auf die Wolkenoberfläche von Jupiter. Rechts stehen die zwei unterschiedlich großen Monde Ganymed (unten) und Io (oben).
Das Bild entstand am großen Teleskop der Sternwarte Huchenfeld, als sich der Planet Jupiter nahezu in Oppositionsstellung befand.

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Blick in das Innere der Kuppel

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Vom Spalt aus in das Innere der Kuppel blickend zeigt sich der optische Aufbau des großen Spiegelteleskops. Rechts oben sitzt ein größeres Linsenteleskop, das bei der Fotografie als Leitfernrohr genutzt wird, aber auch für Sonnenbeobachtungen separat genutzt werden kann.

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Nachtleuchtende Wolken über dem Ortsrand

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In einer Rekordhöhe von rund 80 Kilometern schwebend, sind die über der Arktis schwebenden, vom Polarsommer beleuchteten Eiskristallwolken in unseren Breiten nur sehr selten beobachtbar. In der Nacht vom 16. auf den 17. Juni 2010 gelang von Huchenfeld aus die Sichtung der gespenstisch perlmutt schimmernden Höhenwolken vor einem weitgehend nachtdunklem Himmel. Da sie in unseren Breiten nur vor einem bereits weitgehend nächtlichen Himmel zu sehen sind, werden sie auch Nachtleuchtende Wolken genannt. Das Bild entstand mit einer einfachen, freistehenden Spiegelreflexkamera auf dem Gelände der Sternwarte Huchenfeld.

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Mars verabschiedet sich von der Erde

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Mit einem Durchmesser von nur 7,8 Bogensekunden waren auf der kleinen Marsscheibe (rechts), die bereits eine deutliche Lichtphase zeigte, nur noch die markante Polkappe und andeutungsweise Schattierungen der Oberfläche zu sehen. Mit 25,4 Bogensekunden vergleichsweise riesig erschien Mars dagegen im September 2003. Neben den Polkappen und dunklen Oberflächenschattierungen zeugen hier helle Wolkengebiete von Wettergeschehen. Beide Bilder sind mit den Teleskopen der Huchenfelder Sternwarte entstanden.

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Astronomietag großer Erfolg

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Rund 30 Gäste fanden am 24. April 2010 anlässlich des diesjährigen, bundesweiten Astronomietags auch an der Huchenfelder Privatsternwarte ein. Bis nach Mitternacht konnten Jung und Alt einen Blick auf Venus, Mond, Mars und Saturn werfen, bevor zu späterer Stunde auch einige Deep-Sky-Objekte wie der Ringnebel M 57 oder der Kugelsternhaufen M 13 im Bildfeld des großen Spiegelteleskops standen. der Astronomietag ist traditionell der Besuchstag für alle interessierten Nachbarn.

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