NGC 5907 ist eine in Kantenlage („Edge-On“) stehende Spiralgalaxie mit einer scheinbaren Helligkeit von 10,4 mag Größenklassen. Der Nebel hat eine Ausdehnung von 12,6 mal 1,4 Bogenminuten. Auffällig ist, dass sie – ähnlich wie Messier 104 – fast keinen zentralen Bulge aufweist.
NGC 5907 ist nach gängigen Untersuchungen ein Mitglied der etwa 40 Millionen Lichtjahre von uns entfernten Galaxiengruppe um Messier 102 (NGC 5866). Entsprechend ihrer Entfernung von 36 Millionen Lichtjahren und einer gemessenen Winkelausdehnung von 13 x 1,5 Bogensekunden errechnet sich ihr wahrer Durchmesser zu 150.000 Lichtjahren – deutlich größer als unsere heimatliche Milchstraße.
Am 22. April 2026 wurde dort die Supernova SN2026kia durch den japanischen Astronom Yasuo Sano von der Hokkaido University entdeckt. Bei ihrer Entdeckung hatte sie eine Helligkeit von 15.6 mag Größenklassen und war damit eine der hellsten Supernovae am Himmel. SN2026kia ist vom Typ II, bei der ein massereicher Sterne mit mehr als acht Sonnenmassen explodiert. Hierbei kollabiert dessen innerer Kern zu einem Neutronenstern oder Schwarzen Loch.

